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Besondere schauspielerische Leistungen beim Theaterstück "In der Sache J. Robert Oppenheimer" - "Wir haben die Arbeit des Teufels gemacht ..."

21.02.2018

und wir kehren nun zu unseren wirklichen Aufgaben zurück." (J. Robert Oppenheimer in H. Kipphardts Stück).
Manch einer mag vielleicht meinen, dass der Kalte Krieg und die Zeit, in der Atombomben eine bedrohliche Rolle im Machtkampf zwischen den Weltmächten spielten, vorbei ist. Dem ist aber leider nicht so!
Besonders angesichts des mit atomaren Drohungen begleiteten wiederaufflammenden Konflikts zwischen Nordkorea und den USA gewinnt das Stück von Kipphardt (1964) über den Entwickler der Atombombe neue Brisanz. Nachdem der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un in seiner Neujahrsansprache betonte, dass seine Atomwaffen bis in die USA reichen würden, antwortete der amerikanische Präsident damit, dass sein "Knopf" der größere sei. Die Drohkulissen werden weiter aufgebaut.
Auch die Darstellungen auf den Rosenmontagszügen in Köln und Münster zeigen, dass dieser Konflikt zwischen den Atommächten als Thema in der Gesellschaft wieder angekommen ist.
Oppenheimer, der "Vater der Atombombe", wurde 1954 selbst vor einem amerikanischen Untersuchungsausschuss zur Rechenschaft für sein Vorgehen während der Entwicklung der Atombombe (1942-1945) und für seine spätere Verweigerung, an der Entwicklung der Wasserstoffbombe (1951) mitzuwirken, gezogen.
Das Stück, das der Literaturkurs des Beruflichen Gymnasiums (Jg. 12 und 13) unter der Leitung von Frau E. Plate am 14.02. und 15.02.2018 aufgeführt hat, thematisiert diesen Untersuchungsausschuss und die Frage nach der Verantwortung des Wissenschaftlers für seine Erfindungen.
Wo endet die Wissenschaft, wo beginnt das "Teufelswerk"?
Welche Verantwortung trägt der Wissenschaftler, welche der Politiker?
Antwort auf diese aktuellen Fragen gaben die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, die nur ein Halbjahr lang proben konnten, in beachtlicher Form. Dabei spielten

Diana Grischenko und Tabea Mertens gemeinsam die Rolle "Oppenheimer",

Nadine Schmelter spielte "Garrison",

Leandra Schaper den "Marks",

Jan Bozkurt spielte "Professor Evans",

Haydar Karadak den "Vorsitzenden Gray",

Marie Christin Vöcking spielte "Landsdale",

Kira Beckenhusen den "Bethe",

Ole Schubert spielte "Pash",

Johanna Fersch die Rolle des "Williams",

Jasmin Kück spielte "Morgan",

Sandro Evertz den "Edward Teller",

Tabea Vogt verkörperte "Rolander" und

Marcel Karau spielte "Robb".

Weitere Mitglieder des Literarturkurses waren als Souffleusen, in der Tontechnik, in der Requisite und im Bühnenbau tätig. Hier können Sie Impressionen der beiden Aufführungen erhalten. (Bitte klicken Sie auf den Link.)


(Text: mbs; Bilder: mbs und Ramona Böcker, Klasse BG56W)








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