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Europafest 2016 in Dülmen

Am nächsten Tag ging es nach Brüssel!

Ein Fest der Begegnung, des Spaßes und der (Plan-)Spiele

Eier fliegen aus den Fenstern, Kampfsport auf dem Schulhof und ein Europaparlament im Klassenraum - am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg war am Donnerstag einiges los. „Alle zwei Jahre findet unser Europafest hier am Standort Dülmen statt, schließlich sind wir eine Europaschule“, erklärte Schulleiterin Sabine Neuser. Diesmal waren auch Gäste dabei: „In Lüdinghausen gibt es zwei Klassen für Flüchtlinge mit jeweils 20 Schülern. Dort lernen sie hauptsächlich Deutsch, aber sie finden nicht so wirklich Anschluss an ihre Mitschüler. Deswegen haben wir sie zu unserem Fest eingeladen“, erläuterte Neuser.

Und diese Idee war offensichtlich ein voller Erfolg: Die Hälfte der Schüler des Dülmener Berufskollegs begleitete die Gäste in Kleingruppen über das gesamte Gelände, auf dem zahlreiche Stationen aufgebaut waren. Die andere Hälfte war schon seit einiger Zeit mit der Organisation der Aktionen beschäftigt. „Nach einem Brainstorming in den Klassen haben wir die Ideen gesammelt, die umsetzbaren rausgesucht und dann die Schüler gefragt, bei welchen Aktionen sie mithelfen wollen. Alle waren sehr motiviert“, lobte Arash Esmaeili, der mit Gitta Mertens für die Organisation zuständig war.

So kam es, dass 300 Schüler sich auf dem Pausenhof tummelten, Indiaca und Tischtennis spielten oder es sich in Klassenräumen gemütlich gemacht hatten und sich bei Gesellschaftsspielen besser kennenlernten. „Die Atmosphäre ist einfach toll, man hat super viel Spaß“, erzählte Siad Abdullah, einer der Flüchtlinge, begeistert. „Und man lernt ganz viele neue Leute kennen, das ist cool“, fügte er noch schnell hinzu, dann musste er wieder zurück aufs Spielfeld, seine Indiaca-Mannschaft wartete schon auf ihn.

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem akademischen Teil des Themas, der Europapolitik: In insgesamt vier Planspielen spielten 200 Schülerinnen und Schüler Diskussionen und Entscheidungen der Europäischen Union in verschiedenen Rollen durch. So ging es um die europäische Flüchtlingspolitik, um die Geldpolitik und um die Frage, welche Länder der EU noch beitreten könnten: "Es ist viel leichter, Dinge zu lernen, wenn man sie praktisch erlebt", erklärte die Schulleiterin. Die Planspiele - durchgeführt von Mitarbeitern des civic-Instituts in Köln - werden unterstützt und organisiert von der Karl-Arnold-Stiftung. Weiter gefördert wurden sie von der Stiftung des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs und vom Förderverein der Schule, der auch die anderen Aktionen förderte.

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