Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

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Elektronikerin/Elektroniker

Standort: Lüdinghausen

Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachklasse Elektronikerin/Elektroniker ist ein Berufsausbildungsverhältnis (Ausbildungsvertrag). Zusätzlich werden auch Schüler ohne Ausbildungsvertrag mit berechtigtem Interesse (z.B. Berufspraktikanten) aufgenommen.

Ausbildungsverlauf

Im ersten Ausbildungsjahr werden Schüler/innen mit Ausbildungsverträgen aus dem Bereich der Handwerkskammer (Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik) und dem Bereich der Industrie- und Handwerkskammer (z.B. Elektroniker FR Betriebstechnik) unterrichtet. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr wechseln die „Industrie-Azubis“ zu Bezirksfachklassen, während die Ausbildung für Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik bis zur Gesellenprüfung fortgeführt wird.

In den Fachklassen für Elektrotechnik erlangen die Schüler/innen Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen, um die im Berufsalltag notwendige Handlungskompetenz zu erwerben und ihre Berufsabschlussprüfung erfolgreich absolvieren zu können.

Der Unterricht erfolgt nach dem Rahmenlehrplan der Berufsschule für den Ausbildungsberuf Elektroniker/Elektronikerin und ist in dreizehn Lernfeldern gegliedert. Diese Lernfelder sind drei technischen Unterrichtsfächern und dem Fach Wirtschaftslehre sowie Technisches Englisch nach Stundentafel zugeordnet. In den berufsübergreifenden Fächern wird mit der Mindestzeit von je einer Wochenstunde für ein Jahr unterrichtet. Der Unterricht wird in den ersten drei Jahren mit eineinhalb Berufsschultagen pro Woche und im vierten Jahr mit einem Wochenschultag erteilt.

Organisatorisches

Anmeldeverfahren

Wenn Sie einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben, meldet der Arbeitgeber diesen bei der zuständigen Kammer zur Eintragung in das Berufausbildungsverzeichnis an.
Am Berufskolleg melden Sie sich über schüler online an.
Das Sekretariat des Berufskollegs informiert den Ausbildungsbetrieb über die Unterrichtstage und den 1. Schultag.
Wann ihr erster Berufsschultag sein wird, erfahren Sie auch auf unserer Homepage unter Aktuelles.

 Am 1. Schultag werden Sie von Ihrem künftigen Klassenlehrer empfangen. Er bespricht mit Ihnen die Organisation der gemeinsamen Arbeit (Schulprogramm Arbeitsmittel, Bücher usw.)

Schülerausweis

Sie erhalten kurzfristig einen Schülerausweis, der Ihnen bei vielen Veranstaltungen und Einrichtungen einen günstigeren Zutritt gewährt.

Schulbücher, Fahrtkosten

Da Sie eine Ausbildungsvergütung erhalten, müssen Sie die Kosten für die Fachbücher und die Fahrten zum Berufskolleg selbst tragen.

Unterrichtstage

Der Berufschulunterricht findet in einer Woche eintägig und in der zweiten Woche zweitägig statt.

Bildungsziel

Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung bestehen neben den vielfältigen Weiterbildungsmaßnahmen im Handwerk (z.B. zum Kundendiensttechniker, Solarfachmann oder Betriebswirt des Handwerks) unterschiedliche Möglichkeiten der weiteren Qualifizierung.

Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit eine zweijährige Techniker-Schule   zu besuchen (Abschluss: Staatl. Geprüfter Techniker). Außerdem kann man eine Meisterschule absolvieren mit dem Ziel: Elektromeister im Handwerk.

Schließlich besteht auch die Möglichkeit, die Fachoberschule für Technik Klasse 12 mit dem Fachabitur anzustreben. Hierbei wird die Ausbildung als Klasse 11 anerkannt. Mit dem Fachabitur kann man  an  Fachhochschulen oder integrierten Studiengängen an einigen Universitäten  Bachelor oder Master der Fachrichtung Elektrotechnik werden.

Abschlussmöglichkeiten der Berufsschule

In den Fachklassen der Elektrotechnik werden die für die Berufsausübung notwendigen Grund- und Fachkenntnisse vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Berufschulabschluss erteilt. Durch diesen kann der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder die Fachoberschulreife nachträglich erworben werden.

Anforderungen für den Erwerb

- des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10

Es müssen die Leistungsanforderungen erfüllt sein. Diese sind erfüllt, wenn in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erzielt wurden oder wenn die Leistungen in nur einem Fach "mangelhaft" sind und durch eine mindestens befriedigende Leistung in einem anderen Fach ausgeglichen werden.

 - der Fachoberschulreife

  • bestandene Berufsabschlussprüfung   (Gesellenprüfung)
  • Berufschulabschlussnote  mit  mindestens befriedigend (3,0)
  • nachgewiesene Englischkenntnisse
    (Für ausländische Schüler/innen besteht auf Antrag die Möglichkeit zur Anerkennung einer Fremdsprache durch eine Sprachfeststellungsprüfung)

Dauer des Bildungsgangs

Die Ausbildung zur/m Elektronikerin/Elektroniker Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik erfolgt im Rahmen des dualen Systems der Berufsausbildung und erstreckt sich auf 3,5 Jahre. Bei besonderen schulischen Leistungen besteht unter der Bedingung des Einverständnisses des ausbildenden Betriebes die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer auf 3 Jahre zu verkürzen.

Unterrichtsfächer

Berufsbezogener Lernbereich

  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Installieren und in Betrieb nehmen elektrischer Anlagen
  • Planen, Errichten und Warten gebäudetechnischer Systeme
  • Planen, Errichten und Warten energietechnischer Anlagen
  • Fremdsprache Englisch

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Ansprechpartner

  • Herr Thomas Averkamp
  • Herr Andreas Rohn
  • Herr Bernhard Sennekamp

Suche

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Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche

Es ist wieder Zeit sich zu bewerben. Auf unserer Seite Ausbildungsplätze finden Sie weitere Links, die Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz weiterhelfen können!

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